Offene Landesmeisterschaft Niedersachsen 2020

Offene Landesmeisterschaft Niedersachsen 2020

Mit einem neuen deutschen Rekord bei den Damen endete am 6. Juni 2020 der erste Gorodki-Wettkampf nach der Corona-Pandemie.

Ursprünglich für April 2020 geplant, wurde die Landesmeisterschaft Niedersachsen aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie auf Juni verlegt. „Eigentlich wollten wir in der ersten Juniwoche unseren traditionellen Europameisterpokal veranstalten und bekannte Sportlerinnen und Sportler aus dem Ausland dazu einladen. Diese Veranstaltung wurde bereits in unsere aktuelle Vereinszeitschrift aufgenommen und nach außen kommuniziert. Durch die Reiseeinschränkungen nach der Corona-Pandemie können wir leider keine Gäste aus dem Ausland empfangen“, so Konstantin Krivoscheev vom Todtglüsinger Sportverein, der das Turnier organisierte. Nach der ersten Lockerung der Hygienevorschriften Anfang Juni hat der Todtglüsinger Sportverein nun deutsche Sportlerinnen und Sportler zur offenen Landesmeisterschaft 2020 eingeladen.

24 Gorodki-Spielerinnen und -Spieler aus Hamburg, Niedersachsen und Baden-Württemberg folgten der Einladung. Auch strenge Hygiene-Regeln konnten die gute Stimmung und die beachtlichen Turnierergebnisse nicht mindern. Mit hervorragenden 139 Punkten haben Diana Krivoscheev (Todtglüsinger SV) und Natalja Rommel (BFSV Atlantik 97, Hamburg) nach 40 Würfen einen neuen deutschen Rekord für Damen aufgestellt. In der Finalrunde konnte sich Tetiana Pervushin (BFSV Atlantik 97, Hamburg) durchsetzen. Diana Krivoscheev und Natalja Rommel erkämpften die zweiten und dritten Plätze.

Bei den Männern teilten sich die ersten beiden Plätze Spieler aus Baden-Württemberg. Alexander Ufimzew und Eugen Lebedev (beide TSB Schwäbisch Gmünd) belegten den ersten und zweiten Platz vor Sergey Pervushin (BFSV Atlantik 97, Hamburg).

Alexander Kisner (BFSV Atlantik 97, Hamburg), Viktor Hergett (BC Friedrichshafen) und Samuel Kraft (TV Dinklage) standen auf dem Siegerpodest der Veteranen. Weitere Ergebnisse finden Sie hier im Protokoll.

 

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