Gastgeber beim „Gmünder Pokal 2015“ waren erfolgreich

Am Samstag, den 18. Juli fand bereits zum vierten Mal das jährliche offene Gorodki–Turnier „Gmünder Pokal 2015“ auf der Gorodki-Spielanlage in Schwäbisch Gmünd auf dem Hardt statt. Die Veranstaltung wurde wie in den letzten Jahren federführend von der Gorodkiabteilung des TSB Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit örtlichen Partnern organisiert und vom LSV Baden-Württemberg unterstützt. Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd Herrn Dr. Joachim Bläse war vor Ort und hat in seiner Begrüßungsrede nicht nur alle Gäste und Organisatoren begrüßt, sondern auch betont, dass das Gorodkispiel in Schwäbisch Gmünd immer mehr Anhänger findet und zu einem festen Bestandteil der Stadtteilangebote in Hard wird. Nach einer Tanzaufführung durch die Kindertanzgruppe vom örtlichen Kulturverein „AhA“ hat Dr. Bläse auch den ersten Wurf gemacht, mit dem die Wettkämpfe offizielle eröffnet wurden.
Wie erwartet haben Spielerinnen und Spieler vom TSB Schwäbisch Gmünd im Turnier vom Anfang ihr Heimvorteil genutzt, die Führung übernommen und sie bis zum Turnierende vor der Konkurrenz vor den Gästen aus Karlsruhe, Friedrichshafen und Jena gesichert. In allen Wettbewerben unter Frauen bzw. Männern sowie in einem Mannschaftsturnier hatten die Gmünder die Nase vorne.
Dieses Ergebnis bestätigte auch die Annahme, dass die Gorodkiabteilung des TSB, die  inzwischen 25 Mitglieder vorweisen kann bereits nach ein paar Jahren nach ihrer Gründung zu den besten Gorodki-Mannschaften deutschlandweit gehört. „Wir versuchen im Training wie auch in Wettkämpfen möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, um unsere Leistungen vom Turnier zum Turnier zu steigern“, freute sich Gorodki-Trainer Alexander Ufimzew über das gute Abschneiden seines Teams. Ein Glückwunsch zur diesen fantastischen Leistung wurde auch durch Herrn Wilhelm Weinmeister offiziell
bekundet, der in seiner Funktion als Integrationsbeirat die Patenschaft für die Mannschaft übernommen und auf eine sehr positive Entwicklungsbilanz blicken kann.
Die Gmünder zählen in den letzten Jahren zu ständigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei verschiedenen Gorodki-Veranstaltungen in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern. Auch im regelmäßigen Training steigen die Leistungen und die Qualität der Sportlerinnen und Sportlern vom Jahr zu Jahr. Dies bestätigte auch ein Experte aus Weißrussland und Trainer der Weißrussischen Nationalmannschaft Alexander Kulak, der seit drei Jahren deutsche Gorodki-Vereine besucht und offene Trainingsangebote betreut. Auch Anfang Juli 2015 hat er in Schwäbisch Gmünd einen zweitägigen Trainingsworkshop begleitet und die Gmünder-Spieler auf das bevorstehenden Turnier vorbereitet.
Die Gorodki-Spielanlage im Hard mit ihren viel Spielplätzen wird für unsere Verhältnisse mittlerweile zu eng. Mit etwa 30 TurnierteilnehmerInnen wie bei heutiger Veranstaltung hat sie ihre Kapazität ausgeschöpft“, so Nikolai Potapenja – Abteilungsleiter Judo und Gorodki beim TSG Schwäbisch Gmünd. „Selbst beim Training können hier nicht alle Beteiligte einen Platz zum Spielen finden. Überlegungen, die Spielanlage auszubauen werden immer aktueller“, teilt Potapenja mit. Einen großen Lob sprach er während des Turniers an alle Organisatoren seiner Abteilung und bedankte sich  herzlich bei der Stadt Schwäbisch Gmünd und dem Verein AhA (Aussiedler helfen Aussiedler), die durch ihre finanzielle Unterstützung bzw. aktive Beteiligung  dieser Entwicklung beigetragen haben.

Evgenya Abdieva (TSB Schwäbisch Gmünd)