5. Niedersächsische Gorodki-Turnier mit hoher Beteiligung

Am 06. Juni 2015 wurde in Todtglüsingen das 5. landesweite Gorodki-Turnier im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ durchgeführt. Der Todtglüsinger SV war zum 3. Mal – gemeinsam mit dem LandesSportBund Niedersachsen –  Ausrichter.

Auf der größten niedersächsischen Gorodki-Anlage mit vier Spielfeldern bzw. acht Bahnen fanden 46 Spielerinnen und Spieler aus sieben Sportvereinen beste Bedingungen vor. Erstmalig war mit dem Verein BFSV Atlantik 97 ein Verein aus Hamburg mit dabei.
Mit diesem Turnier wurde erneut die Möglichkeit genutzt, Gorodki noch stärker für die Öffentlichkeit bekannt zu machen. So ließ auch die stellvertretende Landrätin Anette Randt des Landkreises Harburg-Land es sich nicht nehmen, die für sie neue Sportart kennenzulernen. Sie begrüßte nicht nur im Namen des Landkreises, sondern verfolgte das Turnier lange Zeit sehr interessiert. Sie fand es bemerkenswert, dass der Todtglüsinger SV auch dieses Sportangebot aufgenommen hat, um direkt Menschen mit Migrationshintergrund anzusprechen – und das mit sichtlichem Erfolg.  Wie auch im letzten Jahr war Bürgermeister Gerd Netzel vor Ort und nahm als aktiver Spieler am Turnier teil. Er war vom letztjährigen Turnier so begeistert, dass er wieder aktiv für seine Mannschaft des Todtglüsinger SV „auflief“. Gleichfalls überbrachte er die besten Grüße der Gemeinde Tostedt an die Veranstalter und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieses Turnier neben dem sportlichen Erfolg auch weitere tolle Integrationserfolge bringen würde.
Die Vereinsvorsitzende Renate Preuß begrüßte die Aktiven und eröffnete das Turnier. Am Start waren: TV Dinklage, TSV Wiepenkathen,  SC Saaletal, TV Uelzen, BW Dörpen, BFSV Atlantik 97 und der Todtglüsinger SV und damit nochmals 2 Vereine mehr als im letzten Jahr. Die diesjährige Altersspanne reichte von 9 – 78 Jahren.  Nachdem im letzten Jahr noch 4 Wettbewerbe gespielt wurden, gab es für dieses Turnier sogar 7 unterschiedliche Wettbewerbe im Angebot. Das Regelwerk orientierte sich stark an die Euro-Gorodki-Regeln, dessen komplette Anwendung das mittelfristige Ziel der niedersächsischen Vereine ist. Nur an einzelnen Stellen gab es Abweichen, wo es die Bedürfnisse der beteiligten Vereine erforderlich machte.
Spannende Wettkämpfe wurden durchgeführt, die Schiedsrichter hatten zum Teil knifflige Situationen zu meistern und das Auswertungsteam um Simone Barghusen hatte alle Hände voll zu tun. Alle Teilnehmenden erhielten zum Schluss eine entsprechende Teilnahme-Urkunde oder nahmen eine Sieger-Urkunde mit nach Hause. Der Verein Todtglüsinger SV hatte mit seinem Helferstab wieder viel Engagement und Tatkraft bewiesen. Ein Dankeschön gebührt daher den sportlichen Turnierleitern Heiner Hoops und Samuel Kraft, der Moderatorin Renate Preuß sowie allen aktiven Schiedsrichter und dem „Küchenteam“.  
Darauf aufbauend soll es 2016 das nächste landesweite Niedersächsische Gorodki-Turnier geben.
Hans Grote