Alexander Osadchiy (li.) und Waldemar Gergenreder mit dem Vereinsvorstand FVG Armin Wagner nach der Sportlerehrung

Sportlerehrung der Stadt Karlsruhe: besondere Leistungs- und Stralkraft

Am 10. April 2018 fand in Karlsruhe die Sportlerehrung statt. Die Stadt Karlsruhe hat dabei über 200 Sportlerinnen und Sportler aus 37 Karlsruher Vereinen für ihre Spitzenleistungen im vergangenen Jahr 2017 bei verschiedenen großen und internationalen Turnieren und Wettkämpf-Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Sportarten gewürdigt. Auch zwei Gorodkispieler des Vereines FV Grünwinkel 1910 e.V. (FVG) waren dabei. Waldemar Gergenreder, der seit 2002 im Verein ist und Alexander Osadchiy wurden von Sportbürgermeister Martin Lenz und der Leiterin der Abteilung Sport des Schul- und Sportamtes Silke Hinken mit Medaillen und Urkunden für ihre Sportleistungen im Jahr 2017 geehrt.

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Waldemar Gergenreder war 2017 zweiter bei den Deutschen Gorodki-Meisterschaften in der Kategorie Eurogorodki und hatte bei den Weltmeisterschaften 2017 in Karlsruhe mit der deutschen Mannschaft den vierten Platz erkämpft. Zusammen mit seinem Vereinsspieler Alexander Osadchiy, der erst seit 2015 beim FV Grünwinkel aktiv ist haben sie bei der WM 2017 in der Kategorie Finnische Gorodki einen sechsten Platz erreicht.  

„Ich freu mich sehr über diese Auszeichnung durch die Stadt Karlsruhe. Ich nehme es auch als Anerkennung für unsere ganze Abteilung und für unsere Sportart,“ freute sich Gergenreder über die Auszeichnung.

Austausch im Sport bringt Freude und zeigt neu Perspektiven

Seit 2012 besteht ein freundschaftlicher und sportlicher Austausch zwischen den baden-württembergischen Sportvereinen TSB Schwäbisch Gmünd und SG-Reutlingen und einer russischen Kindersportschule „Russ“ aus einer sibirischen Stadt Sewersk/Tomsk. In diesen Rahmen finden regelmäßig Jugendbegegnungen und ein inhaltlicher Austausch zwischen den Fachkräften statt, die von der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ und der Deutschen Sportjugend unterstützt werden. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Sportarten Gorodki und Sambo, die ihren Ursprung in Russland haben und vermehrt eine Verbreitung in Deutschland finden.

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So war im August 2017 eine Jugendgruppe aus den beiden deutschen Sportvereinen zum Besuch in Russland und konnte wieder neue Eindrucke und Erfahrungen zusammen mit ihren russischen Freunden sammeln. Zehn Tage lang konnten neun deutsche Jugendliche und zwei Betreuer in der sibirischen Stadt Tomsk ein sportliches Programm erleben, neue Freunde finden und sich über aktuelle Jugendarbeit im Sport unterhalten. „Auch wenn wir schon seit einigen Jahren mit unseren Kindern und Jugendlichen unsere Sportsfreunde in Sibirien besuchen bzw. sie Zuhause empfangen, bleibt es immer spannend und bringt uns immer neue Eindrucke“, freut sich Svetlana Dieser von der SG-Reutlingen, die als Trainerin den Jugendaustusch von Anfang an begleitet. „Es kommen immer neue Kinder dazu und es gibt immer wieder Themen, die Jugendliche mit einer großen Leidenschaft diskutieren. So haben sie sich zum Beispiel im vergangenen Jahr über Doping und Fairplay im Sport auseinander gesetzt und diesmal wurden Naturschutz und Umweltprobleme thematisiert. Natürlich bleibt dabei immer ein Bezug zum Sport erhalten und ein gemeinsames tägliches Training steht auch im Programm“, so die Gorodki-Trainerin.

Die russische Sportschule „Russ“ hat zum den Besuch der deutschen Freunde ein sehr spannendes und erlebnisvolles Programm organisiert. Neben den gemeinsamen Trainingseinheiten standen auch eine Stadtbesichtigung und ein gemeinsames Teilnehmer/innen des Jugendaustausches 2017 Teilnehmer/innen des Jugendaustausches 2017 Wandern in einem Naturpark im Programm. Auch ein Empfang der deutschen Jugenddelegation von dem Bürgermeister der Stadt Tomsk Ivan Klein im Rathaus, sowie ein Austausch mit den russischen Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums am ersten Schultag, der in Russland traditionell sehr feierlich gestaltet wird, dürften die Deutschen Kinder erleben. Am meisten hat die Kinder aber ein Gorodki-Training mit dem amtierenden Weltmeister Sergej Blochin gefreut. Der erfolgreiche Sportler und der Trainer der Sportschule „Russ“ hat den Kindern einige Trainingstipps und verschiedene Trainingsübungen auf den Weg gegeben. Der siebzehnjähriger Daniel Reigel aus Schwäbisch Gmünd, der bereits zum zweiten Mal mit der Jugendgruppe in Tomsk war, konnte nicht nur seine alten Freunde wiedersehen, sondern auch einige neue dazu gewinnen: „die Reise nach Russland hat uns sehr viel Spaß gemacht und die zehn Tage waren leider sehr schnell vorbei. Wir freuen uns nun auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden im kommenden Jahr bei uns in Deutschland. Wir machen uns jetzt schon Gedanken, was wir bei der nächsten Begegnung gemeinsam erleben sollen“.

Die erste Deutsche Gorodki-Meisterschaft

Vom 26. bis zum 28. Mai 2017 findet in Niedersachsen die erste Deutsche Gorodki-Meisterschaft statt. Bis zu 50 Spielerinnen und Spieler aus deutschen Sportvereinen werden zum ersten Mal eine/n deutsche/n Meister/in im Eurogorodki unter sich ermitteln. Hinzu werden noch Wettkämpfe unter gemischten Paaren ausgetragen. Bis zu zwei Spielerinnen und Spieler werden für jeweilige Bundesländer für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft (DM) nominiert. Weitere zehn Spielerinnen und zehn Spieler werden Anhang den aktuellen Ranglisten am Turnier teilnehmen dürfen.

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Der ausrichtende Todtglüsinger Sportverein von 1930 e.V. (TSV) stellt für die Veranstaltung nicht nur sein neues Gorodki-Stadion zur Verfügung, sondern kümmert sich auch um die Organisation des Turniers. Für die Turnierleitung und den Ablauf der Wettkämpfe ist der Verein Gorodki e.V. aus Karlsruhe zuständig. Die erste Deutsche Meisterschaft bietet nicht nur eine Plattform für einen sportlichen Wettbewerb, sondern wird zu einem wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung von Strukturen im Gorodkisport in Deutschland. In knapp 30 deutschen Sportvereinen und Standorten wird das Gorodkispiel, meist als ein interkulturelles Angebot, gespielt. Seit einigen Jahren werden auch Landesturniere sowie internationale Veranstaltungen ausgetragen. Im August 2017 kommen auch die Gorodki-Weltmeisterschaften nach Deutschland und werden in Karlsruhe ausgetragen. Eine deutsche Auswahlmannschaft für die Weltmeisterschaften 2017 wird bei der Deutschen Meisterschaften in Todtglüsingen am 26. - 28. Mai ermittelt.

Schweriner Pokal 2017

Auch in diesem Jahr lockte das vom Schweriner Verein für Nichttraditionelle Sportarten e.V. (NTS) ausgerichtete Gorodki-Turnier zahlreiche Fans und Interessierte ins Mueßer Holz. Bei schönstem Sommerwetter fand vom 15.-17. September 2017 das diesjährige offenes Gorodki Turnier um den „Schweriner Pokal 2017“ des Vereins NTS ( Nicht Traditionelle Sportarten ) Schwerin e.V. statt. Das Turnier wurde mit Willkommensreden durch den zuständigen Dezernenten der Stadtverwaltung Herrn Andreas Ruhl sowie dem Integrationsbeauftragten der Stadt Schwerin Herrn Avramenko, eröffnet. Jede teilnehmende Mannschaft erhielt ein Erinnerungsgeschenk vom Verein NTS Schwerin e.V. und dem Integrationsbeauftragten.

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Auf dem hervorragend präparierten Gorodki-Park trafen sich Vertreter/innen aus 13 Mannschaften aus Schwäbisch Gmünd, Hamburg, Berlin, Neubrandenburg, Dinklage, Norderstedt, Stade, Wittenberg, Todtglüsingen, Neubrandenburg, Neumünster, Reutlingen sowie vom gastgebenden Verein NTS Schwerin zusammen.

Eine weitere Verbesserung in der Qualität der Spiele und der sportlichen Fitness aller Teilnehmer war dabei unübersehbar. Nach 3 Tagen fairen, sportlichen Wettbewerb standen am Sonntag die besten Gorodki-Spieler/innen fest.

Bei den Frauen waren Tatiana Pervushin aus Ammersbek, bei den Männern Konstantin Krivoscheev aus Todtglüsingen und bei Senioren Alexander Kisner aus Hamburg als Sieger/in gefeiert. Unter den Anfängern hat Valery Deineko aus Ammersbek die besten Ergebnisse erreicht. Doch es wurde beim Schweriner Pokal nicht nur Sport getrieben. Die Teilnehmer lernten auch die schönsten Seiten der Landeshauptstadt Schwerin kennen. Niemand wird das gigantische Feuerwerk vor tausenden Zuschauern, mit der atemberaubende Kulisse des Schweriner Schlosses vergessen (Pyrogames 2017). Eine Erinnerung, die sicher Schwerin auch in den Heimatstädten der Gorodki-Spielern bekannter machen wird.

Das dreitägige Turnier wäre durch die Hilfe vieler fleißiger Helfer nicht möglich gewesen. Daher besonderen Dank an Andy`s Party Service (Verpflegung), das Team Tendence (Eventtechnik, Moderation), das Landessportbund Meklenburg-Vorpommern, die Protokollanten und Berichterstatter, den AWO Feriendorf Muess (Unterbringung), die AOK Schwerin (Medienpräsentationen) sowie natürlich den gesamten gastgebenden Verein NTS Schwerin e.V.. Das „Schweriner Pokal 2017“ wurde durch das Programm „Soziale Stadt " und das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ unterstützt. Alle Beteiligten und Gäste waren sich einig - nächstes Jahr kommen sie wieder nach Schwerin!

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